Diexner Sonnenroute

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90 Kilometer – 1400 Höhenmeter – klang machbar

Für mich war im Vorfeld schon klar, dass es am Samstag einen Berg hoch gehen wird, wo es auf knappen 7 Kilometern 700 Höhenmeter zu bewältigen gab. Für Tini Neuland, jedoch verriet ich Ihr davon nichts 🙂 *Kopfsache 😉

Die Strecke ging mit einer zügigen Abfahrt aus St. Kanzian raus und wurde danach sehr wellig. Das machte jedoch Lust auf mehr. Auf den ersten 25 Kilometer konnte man die schöne Landschaft, neben uns vorüberzog noch in vollen Zügen genießen. Ab Brückl war dann Schluss mit lustig. Ich hatte im Hinterkopf eine Steigung von etwa 5 -6% (durchschnittlich). Da schlugen wohl die Gene meiner Mum durch und ich habe die Strecke wohl verwechselt 😛 Tini fragte noch zögernd „Gehts jetzt los?“ – denn schon in Brückl ging die Steigung heftig los.  Anfangs konnte man an einer Passage noch durchatmen. Aber dann ging es gnadenlos Kilometer für Kilometer im Schnitt mit 9%-10% oder mehr bergauf. Doch die Blicke ins Ferne, linderten die Anstrengung für kurze Zeit, bis der Blick wieder nach vorne bzw. bergauf gerichtet war. Tini bekam von dem Ausblick kaum etwas mit. Ich sah nur immer wieder die Schweißtropfen von ihrer Nase tropfen. Oben auf ca. 1100 Meter angekommen ging es am Kamm entlang bis nach Diex. Eine kleine aber freundliche Ortschaft mit wahnsinns Panorama. Die Trinkflaschen wurden aufgefüllt und weiter gings Richtung Saualpe. Die letzten „Meter“ steil nach oben. Bald war es geschafft.

Meistens freue ich mich auf Abfahrten, jedoch nicht auf steile Abfahrten wie diese. Anfangs ging es noch smooth dahin. Jedoch ging es dann noch eine Zeitlang bergauf und bergab. Die Abfahrten waren steil, enge unübersichtliche Straßen und an manchen Stellen gab es sehr rissigen Untergrund. Aber im Großen und Ganzen fahrbar, da kennen wir schlimmeres aus Kroatien. Landschaftlich hingegen hat es uns sehr gut gefallen. Wer diesem Teil der Strecke ausweichen möchte, kann direkt von Diex die Abfahrt in Angriff nehmen.

Unten angekommen waren wir dann in Griffen. Von dort wählte ich dann eine flache Strecke über Bleiburg nach St. Kanzian am Klopeiner See. Die Beschilderung an der Strecke ist immer gut gekennzeichnet, somit kann man sich hier schwer verfahren 🙂 Nur die Radwege sind mit Vorsicht zu genießen, vor allem für Rennradfahrer. Mal ist er links, mal rechts und plötzlich endet er im Feld. Da bleiben wir lieber auf der Straße.

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